Job oder Berufung

Job oder BerufungSind Sie glücklich und zufrieden mit Ihrem Berufsleben? Fühlen Sie sich ausgefüllt und gibt es beständig Neues, das Sie begeistert und „jung“ hält? Oder haben Sie eine ganze Liste von Dingen, über die Sie regelmäßig jammern?

Nur die wenigsten Menschen wissen im Alter von 3 Jahren ganz genau, dass sie Lokomotivführer werden wollen, und werden es dann später auch und leben bis an ihr seliges Ende ihren Kindheitstraum. Die meisten Menschen haben viele Begabungen, viele Interessen und erfahren im Laufe ihrer Kindheit und Jugendzeit eher Ent-MUT-igung als Er-MUT-igung.

Am Ende haben viele Menschen Zeugnisse und einen mehr oder minder sicheren Arbeitsplatz. Sie haben einen „Job“, aber zu welchem Preis? Die Pflichten und Verantwortungen drücken, der innere und äußere Leistungsanspruch führt immer mehr Menschen in die Krankheit, die nicht unbedingt ein Burn-out sein muss, es kann auch eine Gastritis, Colitis, chronische Nebenhöhlenentzündungen und anderes mehr sein. „Chronisch krank“ lautet irgendwann die Diagnose.

Die eigene Lebensberufung zu leben, sieht anders aus.

Ja, es ist möglich, morgens voller Freude und Neugier auf den neuen Tag aufzustehen, ein Kribbeln zu verspüren, weil man LUST hat, auch heute wieder auf die Lokomotive zu steigen und seinen Kindheitstraum zu leben.

Die eigene Berufung zu leben, macht Lust, gibt Kraft und auch wenn es hier auch nicht ohne Probleme abgeht, so ist da immer das Bewusstsein und das Gefühl der eigenen Kompetenz. Sie wissen einfach, dass Sie die aufgetretenen Probleme lösen können, und Sie wissen auch, dass Sie genau das tun, was Sie tun, weil Sie Freude daran haben – auch auftretende Probleme zu lösen.

Begriffe wie „Anliegen“, „Aufgabe“, „Sinn“ verbinden sich da mit Inhalten, die letztendlich zur Lebenserfüllung führt: in der Fülle leben.

Die Fülle ist keine singuläre finanzielle Fülle, sondern eine Herzensfülle. Sie schwappen über, wie ein überfließendes Gefäß.

Ikea hatte vor einigen Jahren den Slogan „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?“

Ich möchte Sie bitten, sich selbst zu fragen: „Arbeite ich noch oder lebe ich schon?“ – nämlich … meine Berufung … voller Freude … mit Genuß … in überschwappender Fülle?